Duracell...

Am Mon, 28 Nov 2022 18:57:35 +0100 schrieb Hanno Foest:

(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Wäre das Lii-600 nicht sinnvoller, weil es zusätzlich einen
Temperatursensor hat?

Ich nutze u.a. ein Miboxer C2, welches nicht mehr gefertigt wird.
Es gibt noch Miboxer C4 in \"alter\" Ausführung.

Diese haben noch ein Messprogramm, um die Kapazität abschätzen zu können.
Das C4 leider nur in einem Schacht. Neuere C4-Varianten haben das garnicht
mehr. Die \"alte\" Version ist aber noch käuflich und wird m.W. noch
gefertigt.

Der Vorteil des C2 bzw. C4 ist, dass man auch mit nur 100mA laden kann,
was einer klassischen 0,1*C Ladung bei AAAA NIMH etwa entspricht.

Heutige Ladegeräte beginnen gerne erst bei 500mA, um die -delta-U
Erkennung bei NIMH und NiCd brauchbar auswerten zu können. Je geringer der
Ladestrom desto schwächer ist der Spannungsbuckel in der Kennlinie.

Das C4 ( alte Version mit Messslot ) hat auch, wie das C2, getrennte
Lademodi ( Spannungen ) für Li-ion und LiFePo4. LiFePO4 liegen in der
Spannung etwas niedriger als \"normale\" Li-ion.

Wenn es um Schonung der Akkus geht, sind die Möglichkeiten von C4 bzw. C2
besser.

Neuere Varianten des C4, gleiches Design, fast gleicher Name, sind leider
dem Mainstream gefolgt. Keine Messfunktion und LiFePO4 werden mit
Überspannung geladen, in der Hoffnung, der Akku selbst solle sich
schützen. Beim neueren C4S Ladegerät wird das Laden von LiFePO4 glatt
untersagt.

LiFePO4 machen aber Sinn, denn die 3,2V in Kombination mit einem Dummy
ersetzen gut 2x 1,5V Alkaline.

Peter
 
Am 28.11.22 um 18:57 schrieb Hanno Foest:
(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Bei mir letzte Woche eingetroffen, ein Lii-500S. Hat eine viel fetzigere
Anzeige und Sensortasten :)
Über das Lii-600 habe ich ebenfalls nachgedacht, aber das bietet im
Wesentlichen nur einen höheren Ladestrom für Li-Ionen-Akkus, den ich
nicht brauche.

--
Gerald
 
On Mon, 28 Nov 2022 16:02:48 -0000 (UTC), Christian Weisgerber wrote:
> Apropos, irgendwelche Empfehlungen für ein Ladegerät?

https://www.accu-select.de/Produkte.htm

Volker
 
Am 28.11.22 um 00:41 schrieb Helmut Schellong:
On 11/27/2022 23:22, Marte Schwarz wrote:
Hi Helmut,
Daß Alkaline-Batterien auslaufen, ist ein Mythos.
Keine Ahnung, ich kann nur meine Erfahrungen erzählen.

Dann bleib dabei und verbreite keine falschen Mythen.

Genau das tue ich.

Ja, du verbreitest falsche Mythen.

Alkalines waren mal als auslaufsicher beworben, heute ist fast schon sicher, dass sie auslaufen, bevor man sie als Anwender als leer erkennen kann. Ich hab das hier mit dutzenden und verschiedensten Markenbatterien erlebt. Duracell scheinen dabei ganz zuvorderst zu sein. Ich hatte aber erst jüngst wieder eine Varta, die mit 1,2 V Leerlauf bereits ausgelaufen war. Die war bei einem Kollegen im elektrischen Heizkörperthermostaten.


Ich kann so etwas von den 1980ern bis heute in keinem einzigen Fall bestätigen.
Ist nun mal so - tut mir auch leid, so richtig leid.

http://www.schellong.de/img/div/batterien_vorrat.jpg

Wie erklärst du bitte die ausgelaufene VARTA Longlife AA (best before
12-2026) im gleichen Design wie deine Longlife C in meiner Batterie
Sammelbox?
Abgesehen davon bedeutet, dass deine VARTA nicht auslaufen, /nicht/,
dass Zellen anderer Hersteller /nicht/ auslaufen. Weitere ausgelaufene
in meiner Sammelbox: Duracell Procell und Active Energy (Hofer/Aldi Süd).

--
Gerald
 
Hi Helmut,
Daß Alkaline-Batterien auslaufen, ist ein Mythos.
Keine Ahnung, ich kann nur meine Erfahrungen erzählen.
Dann bleib dabei und verbreite keine falschen Mythen.
Genau das tue ich.

Tust Du nicht. Nur weil Du Dich glücklich schätzen kannst, von diesem
Übel verschont geblieben zu sein, bedeutet das nicht, dass all die
anderen, die hier Lieder davon singen können, dass wieder Alkalines
(auch solche von Varta) ausgelaufen sind, noch bevor sie im Gerät als
leer aufgefallen wären, irgendwelche Mythen verbreiten würden.
Ich kann so etwas von den 1980ern bis heute in keinem einzigen Fall
bestätigen.

Dann freu Dich und unterstelle anderen keine Mythenerzählungen.

> Ist nun mal so - tut mir auch leid, so richtig leid.

Schreib keine solche Lügen.

Marte
 
Hi Hanno,

So schnell geht das nicht und das KOH aus der Batterie muss runter
sonst frisst dir das die Leiterbahnen.

Das ist entweder schon vorher passiert oder passiert durch den Einsatz
von Essigessenz ziemlich flott.

> Kaliumazetat ist gut wasserlöslich (2560 g/l bei 20 °C).

Das behauptest Du mal so auf die Schnelle, dass das entstehe ...
Ich bezweifle mittlerweile, dass Kalilauge überhaupt etwas dem Kupfer
tut. IMHO ist es erst die Essigessenz, die dem Kupfer zusetzt. Kalilauge
löst allemal Kupferoxid, nicht aber das Kupfer. Deshalb ist es in der
Kupferverarbeitung beliebt zum Entfetten von Kupfer (und anderen Metallen).

Ich möchte die Kalilauge nicht nur verdünnen, sondern ganz weg haben,
sonst finden sich in irgendwelchen Ritzen dann doch wieder Reste, die
grünlich weiterkorrodieren. Alles schon gehabt.

Mit Essigessenz sofort. Mit Kalilauge eher seltener. Zumal da ja auch
keine reine Kalilauge austreten dürfte. Kalilauge, die einen Zinknbecher
angenagt hatte, dürfte höchstens eine vergleichbare Reaktion, wie beim
berühmten \"vergolden\" bzw. \"versilbern\" von Kupfermünzen nach sich ziehen.

Und wenn man eine
nichtflüchtige Lauge mit einer flüchtigen Säure neutraliert, und das
entstehende Salz gut löslich ist, ist man auf der sicheren Seite.

Wenn sonst nichts am Werk ist, mag das sein. Seit ich den Tipp
ausprobiert hab, nehme ich nie wieder Essigessenz oder andere Säuren, um
Auslaufschäden von Batterien zu kurieren.

Marte
 
Am 28.11.2022 um 21:49 schrieb Gerald Eіscher:
Wie erklärst du bitte die ausgelaufene VARTA Longlife AA (best before
12-2026) im gleichen Design wie deine Longlife C in meiner Batterie
Sammelbox?
Abgesehen davon bedeutet, dass deine VARTA nicht auslaufen, /nicht/,
dass Zellen anderer Hersteller /nicht/ auslaufen. Weitere ausgelaufene
in meiner Sammelbox: Duracell Procell und Active Energy (Hofer/Aldi Süd).
Bei Dave\'s jetzt 3-jährigem Batterie-Test sind auch 2 Varta (Made in
Germany) ausgelaufen und keine einzige Duracell.

https://youtu.be/BScnU4BT4xk

Gruß Andreas
 
Am 28.11.22 um 18:57 schrieb Hanno Foest:
Am 28.11.22 um 17:02 schrieb Christian Weisgerber:

Alldieweil andere Leute diese Erfahrung nicht teilen können, würde ich
mir an deiner Stelle mal Gedanken machen, ob das Ladegerät nicht
vielleicht irgendwas falsch macht.

Apropos, irgendwelche Empfehlungen für ein Ladegerät?

(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Hallo,

ach interessant - das misst offenbar auch den Innenwiderstand de Akkus.


Berns Mayer
 
Am 28.11.22 um 21:11 schrieb Peter Heirich:
Am Mon, 28 Nov 2022 18:57:35 +0100 schrieb Hanno Foest:

(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Wäre das Lii-600 nicht sinnvoller, weil es zusätzlich einen
Temperatursensor hat?

V*rd*mmt! Das und die Reparaturfunktion wären ein Argument für den
Lii-600 anstatt Lii-500S gewesen.

--
Gerald
 
On 11/28/2022 21:49, Gerald Eіscher wrote:
Am 28.11.22 um 00:41 schrieb Helmut Schellong:
On 11/27/2022 23:22, Marte Schwarz wrote:
Hi Helmut,
Daß Alkaline-Batterien auslaufen, ist ein Mythos.
Keine Ahnung, ich kann nur meine Erfahrungen erzählen.

Dann bleib dabei und verbreite keine falschen Mythen.

Genau das tue ich.

Ja, du verbreitest falsche Mythen.

Meine Ursprungsaussage (11/26/2022 15:34):
|Daß Alkaline-Batterien auslaufen, ist ein Mythos.
|Ich habe seit den 1980ern vielleicht 200 Alkaline-Batterien benutzt, und
|keine einzige davon war ausgelaufen.
|Alle Batterien, die ich kaufte, waren Varta \'Made in Germany\', meist Variante MAX-TECH.

Das Auslaufen (von Varta) habe ich als Mythos bezeichnet, nicht das Nichtauslaufen.

Alkalines waren mal als auslaufsicher beworben, heute ist fast schon sicher, dass sie auslaufen, bevor man sie als Anwender als leer erkennen kann. Ich hab das hier mit dutzenden und verschiedensten Markenbatterien erlebt. Duracell scheinen dabei ganz zuvorderst zu sein. Ich hatte aber erst jüngst wieder eine Varta, die mit 1,2 V Leerlauf bereits ausgelaufen war. Die war bei einem Kollegen im elektrischen Heizkörperthermostaten.


Ich kann so etwas von den 1980ern bis heute in keinem einzigen Fall bestätigen.
Ist nun mal so - tut mir auch leid, so richtig leid.

http://www.schellong.de/img/div/batterien_vorrat.jpg

Wie erklärst du bitte die ausgelaufene VARTA Longlife AA (best before
12-2026) im gleichen Design wie deine Longlife C in meiner Batterie
Sammelbox?

Fakten sind hier: Eine MARS bb=2025, eine Zelle in einem Heizungsregler.
Es liegt überlange Lagerzeit vor, eventuell bei erhöhten Temperaturen.
\'Heizungsregler\' deutet ebenfalls auf erhöhte Temperatur hin.
Es sind auch Kurzschlüsse beim Liegen außerhalb der Verpackung vorstellbar.

Abgesehen davon bedeutet, dass deine VARTA nicht auslaufen, /nicht/,
dass Zellen anderer Hersteller /nicht/ auslaufen.

Richtig.
Deshalb beschrieb ich die von mir benutzten Batterien: Varta, \'Made in Germany\'.
Oben (|) habe ich die fehlenden Teile meiner Aussage wieder hinzugefügt.

Fakten:
Meine Anzahl=200 nicht ausgelaufener Varta ist enorm hoch, gegenüber den genannten
ausgelaufenen Varta bei Euch: weniger als eine Handvoll.

Es ist in der Industrie üblich, eine Fehlerquote von <1% als vernachlässigbar zu betrachten.

Niemand außer mir hat bisher eine Anzahl von unauffälligen Varta genannt.
Offenbar wird je ein (eins;1) Exemplar als Hinweis betrachtet, daß deshalb
ein hoher Prozentsatz von auslaufenden Varta anzusetzen ist.

Der Grund für die ~200 nicht ausgelaufenen Varta kann das \'Made in Germany\' sein.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
On 11/28/2022 22:14, Marte Schwarz wrote:
Hi Helmut,
Daß Alkaline-Batterien auslaufen, ist ein Mythos.
Keine Ahnung, ich kann nur meine Erfahrungen erzählen.
Dann bleib dabei und verbreite keine falschen Mythen.
Genau das tue ich.

Tust Du nicht. Nur weil Du Dich glücklich schätzen kannst, von diesem Übel verschont geblieben zu sein, bedeutet das nicht, dass all die anderen, die hier Lieder davon singen können, dass wieder Alkalines (auch solche von Varta) ausgelaufen sind, noch bevor sie im Gerät als leer aufgefallen wären, irgendwelche Mythen verbreiten würden.
Ich kann so etwas von den 1980ern bis heute in keinem einzigen Fall bestätigen.

Dann freu Dich und unterstelle anderen keine Mythenerzählungen.

Das tue ich ja nicht.
Ein Mythos entsteht /vernebelt/ über einen gewissen Zeitraum.
Es ist jeweils unbekannt, welche Personen genau einen Mythos gegründet haben.

Mir vielen eben mehrere Aussagen zu massenweise ausgelaufenen Batterien auf.
Darunter eine Aussage mit \'Scheiße...Scheiße...Scheiße...Scheiße\'.
Das ist ein krasser Gegensatz zu meinen sehr ausgedehnten konkreten Erfahrungen.

Es haben mir mehrere Personen beigepflichtet.
Die wurden weg-geschwiegen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
On 11/28/2022 23:08, Gerald Eіscher wrote:
Am 28.11.22 um 21:11 schrieb Peter Heirich:
Am Mon, 28 Nov 2022 18:57:35 +0100 schrieb Hanno Foest:

(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Wäre das Lii-600 nicht sinnvoller, weil es zusätzlich einen
Temperatursensor hat?

V*rd*mmt! Das und die Reparaturfunktion wären ein Argument für den
Lii-600 anstatt Lii-500S gewesen.

Selbstverständlich.
Professionalität bei Ladegeräten beginnt mit einem vorhandenen Temperatursensor.
Besser sind zwei davon, um auch die Differenztemperatur feststellen zu können.
Ich hatte in der Industrie sogar die Bezugstemperatur für den Temperaturkoeffizienten
einstellbar gemacht: 20°C oder 25°C.

Ich habe an anderer Stelle in dieser NG die Wahl von \'Premium\' als lohnend bezeichnet.
Dies auch hier wieder erkennbar.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
On 11/28/22 22:52, Marte Schwarz wrote:
Hi Hanno,

So schnell geht das nicht und das KOH aus der Batterie muss runter
sonst frisst dir das die Leiterbahnen.

Das ist entweder schon vorher passiert oder passiert durch den Einsatz
von Essigessenz ziemlich flott.

Die setzt man übrigens nicht unverdünnt sein.


Kaliumazetat ist gut wasserlöslich (2560 g/l bei 20 °C).

Das behauptest Du mal so auf die Schnelle, dass das entstehe ...
Ich bezweifle mittlerweile, dass Kalilauge überhaupt etwas dem Kupfer
tut.

Das darfst du gerne tun, tausende von Amiga- und PC-Mainboards auf denen
der NiCd-Akku ausgelaufen ist und wo es in der Folge Leiterbahnen und
Sockel zerfressen hat sprechen eine andere Sprache.




Mit Essigessenz sofort. Mit Kalilauge eher seltener. Zumal da ja auch
keine reine Kalilauge austreten dürfte. Kalilauge, die einen Zinknbecher
angenagt hatte, dürfte höchstens eine vergleichbare Reaktion, wie beim
berühmten \"vergolden\" bzw. \"versilbern\" von Kupfermünzen nach sich ziehen.

Schau dir den Aufbau einer Alkalibatterie an, die Lauge muss keinen
Zinkbecher durchfressen, es reicht wenn der Druck in der Zelle weit
genug steigt daß die Dichtung versagt.

Gerrit
 
Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> wrote:
Am 28.11.22 um 17:02 schrieb Christian Weisgerber:
Apropos, irgendwelche Empfehlungen für ein Ladegerät?

In de.rec.fotografie wurde mal ein „Technoline BC 700“ gelobt. Ich
selbst kenne das nicht.

Ich schon, bitte vier Artikel im Thread hochgehen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | \" Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom \" |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG \"Rightful Heir\" | Fon: *49 621 72739834
 
Am 28.11.22 um 19:21 schrieb Gregor Szaktilla:

Apropos, irgendwelche Empfehlungen für ein Ladegerät?

In de.rec.fotografie wurde mal ein „Technoline BC 700“ gelobt.

Das ist genau das, was bei Marc (möglicherweise) die Akkus killt.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
Helmut Schellong schrieb:
On 11/26/2022 15:47, Frank Müller wrote:
\"Helmut Schellong\" schrieb:
On 11/26/2022 07:37, olaf wrote:

Man koennte ja auch einfach mal alle 2Jahre die Batterien defaultmaessig
wechseln. Ich kenne ausgelaufene Batterien von meinen eigenen Geraeten
eigentlich nicht. Mir faellt jedenfalls gerade nix ein.

Daß Alkaline-Batterien auslaufen, ist ein Mythos.

Echt? Warum habe ich da neulich die Taschenlampe
entsorgt bei der so eine Pampe aus LR20 Batterien
ausgelaufen ist und den Reflektor entspiegelt hat?

Ich habe seit den 1980ern vielleicht 200 Alkaline-Batterien benutzt, und
keine einzige davon war ausgelaufen.

Schön für dich, ist aber dann wohl eher eine Ausnahme.
Bei Geräten, die wenig Strom brauchen, wie
Fernbedienungen oder LED-Lampen, die mit sehr
niedrigen Spannungen noch funktionieren, sind mir
schon oft LR-Batterien ausgelaufen. Selbst da wo
man es nicht vermutet, bei Knopfzellen in Taschenrechnern
und Uhren habe ich das schon erlebt.


Olaf berichtet oben, daß er von seinen Geräten her kein Auslaufen kennt.

Bei mir genau so.

Bei allen meinen Verwandten (z.B. Schwester) genau so.

Schön für Dich. Mir ist kürzlich noch ein elektronischer
Hiezkörperthermostat an ausgelaufenen Varta Industrial Made in Germany
verstorben. Die Pampe hat es in den Inkremtentalgeber des Stellrads
geschafft, damit war der thermostat reif für die Entsorgung.

Von ausgelaufenen Alkaline Knopfzellen will ich gar nicht erst anfangen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
 
Am 28.11.22 um 22:52 schrieb Marte Schwarz:

So schnell geht das nicht und das KOH aus der Batterie muss runter
sonst frisst dir das die Leiterbahnen.

Das ist entweder schon vorher passiert oder passiert durch den Einsatz
von Essigessenz ziemlich flott.

Mal abgesehen davon, daß man das Zeug verdünnt (Essig reicht zum
Neutralisieren), kann ich das aus eigener Anschauung nicht bestätigen.

Kaliumazetat ist gut wasserlöslich (2560 g/l bei 20 °C).

Das behauptest Du mal so auf die Schnelle, dass das entstehe ...

Was denn sonst? Der Elektrolyt in Alkali-Mangan und Ni-Cd ist KOH, siehe
Wikipedia oder sonstwo. Säure+Lauge ergibt Salz+Wasser, elementare
Anorganik.

Ich bezweifle mittlerweile, dass Kalilauge überhaupt etwas dem Kupfer
tut. IMHO ist es erst die Essigessenz, die dem Kupfer zusetzt.

Und wann soll beim \"vorher passiert\" (siehe oben) dann die Leiterbahn
abhanden gekommen sein, wenn die Kalilauge nix tut?

Kalilauge
löst allemal Kupferoxid, nicht aber das Kupfer. Deshalb ist es in der
Kupferverarbeitung beliebt zum Entfetten von Kupfer (und anderen Metallen).

*seufz* Du hast da ein Gerät, das aus verschiedenen miteinander in
Verbindung stehenden Metallen besteht, und kippst jetzt Elektrolyt
drüber. Was passiert da jetzt wohl auf Dauer? Stichwort
Lokalelementbildung. Oder direkt Elektrolyse durch die
Batterie-Restspannung. Oder die Versorgungsspannung des Gerätes (im Fall
einer Stützbatterie).

Ich möchte die Kalilauge nicht nur verdünnen, sondern ganz weg haben,
sonst finden sich in irgendwelchen Ritzen dann doch wieder Reste, die
grünlich weiterkorrodieren. Alles schon gehabt.

Mit Essigessenz sofort. Mit Kalilauge eher seltener. Zumal da ja auch
keine reine Kalilauge austreten dürfte. Kalilauge, die einen Zinknbecher
angenagt hatte, dürfte höchstens eine vergleichbare Reaktion, wie beim
berühmten \"vergolden\" bzw. \"versilbern\" von Kupfermünzen nach sich ziehen.

Vielleicht schaust du dir das mit der Elektrochemie noch mal genauer an.
Und den Aufbau einer Alkali-Mangan Batterie. Anders als bei einer
Zink-Kohle Batterie gibt es da nämlich keinen Zinkbecher.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
Am 28.11.22 um 21:11 schrieb Peter Heirich:

(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Wäre das Lii-600 nicht sinnvoller, weil es zusätzlich einen
Temperatursensor hat?

Wenn man das Lii-500 aufschraubt, sieht man da pro Schacht einen
Temperatursensor.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
On 2022-11-29, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Das behauptest Du mal so auf die Schnelle, dass das entstehe ...
Ich bezweifle mittlerweile, dass Kalilauge überhaupt etwas dem Kupfer
tut.

Das darfst du gerne tun, tausende von Amiga- und PC-Mainboards auf denen
der NiCd-Akku ausgelaufen ist und wo es in der Folge Leiterbahnen und
Sockel zerfressen hat sprechen eine andere Sprache.

Ist das rein aufgrund der Lauge, oder doch eher, weil trotz auslaufendem
Akku noch Spannung anlag, die zu elektrolytischer Zerstörung führte?

cu
Michael
 
Am 29.11.22 um 11:21 schrieb Hanno Foest:
Am 28.11.22 um 21:11 schrieb Peter Heirich:

(LiitoKala Engineer Lii-500. War günstig und tut augenscheinlich, was es
soll.)

Wäre das Lii-600 nicht sinnvoller, weil es zusätzlich einen
Temperatursensor hat?

Wenn man das Lii-500 aufschraubt, sieht man da pro Schacht einen
Temperatursensor.

Hallo,

ja - das Lii-600 hat zwei Temperatursensoren
pro Schacht - einen oben und einen unten - laut einem youtube-Video
dazu. Da wurde das Gerät aufgeschraubt und analysiert.

Die Temperatursensoren sind offenbar auch wegen der Hitzeentwicklung der
MOS-Fets notwendig wegen der hohen Ströme.


Bernd Mayer
 

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